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Spanisch am FEO

 

Allgemeines

 

Seit dem Schuljahr 2007/08 gibt es Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache am FEO. Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, die jeweilige gewählte zweite Fremdsprache (Latein oder Französisch) nach Klasse 9 abzuwählen und durch Spanisch zu ersetzen. Spanisch muss dabei in der Kollegstufe fortgeführt werden. In den folgenden drei Jahren erreichen die Schüler folgendes Abschlussprofil: (Zitat aus LP vom ISB: http://www.isb-gym8-lehrplan.de):

  • die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur weitgehend selbständigen Sprachverwendung entsprechend der Stufe B1, im Bereich des Leseverstehens B1+ des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens
  • die Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Erschließung nicht-fiktionaler und fiktionaler Texte sowie zur Erstellung längerer Texte zunehmend anspruchsvollen Inhalts zu vielfältigen Sprech- und Schreibanlässen befähigen
  • Kenntnisse zu Geschichte und Kultur Spaniens und Hispanoamerikas; Einblick in politische und gesellschaftliche Gegebenheiten und Entwicklungen, grundlegende Kenntnisse zu Studium und Arbeitswelt in spanischsprachigen Ländern
  • sichere Anwendung grundlegender Lern-, Arbeits-, Kommunikations- und Präsentationstechniken im Hinblick auf Studium und Beruf; Spanisch als Brückensprache

Die Fachschaften Latein und Französisch bieten die Möglichkeit, Prüfungen wie z. B. das Latinum / DELF auch in der 10. Klasse noch abzulegen.

 

Spanisch in Klasse 10

 

In Klasse 10 lernen die SchülerInnen in vier Wochenstunden, alltägliche Situationen in mündlicher und schriftlicher Kommunikation zu bewältigen. Eine erste Begegnung mit der spanischen und lateinamerikanischen Kultur erfolgt durch erste authentische Texte, wie Lieder oder Kurzfilme, wenn auch der Schwerpunkt auf der Arbeit mit dem Lehrwerk (Encuentros I – Cornelsen, ab September 2011: Adelante - Klett)  liegt. Nach dem ersten Jahr können sich die SchülerInnen bereits fließend unterhalten und eigene kleine Texte verfassen, wobei ihnen grundlegende grammatikalische Strukturen vertraut sind. Bei den rezeptiven Fertigkeiten des Leseverstehens und des Hörverstehens machen die Schüler aufgrund ihrer fremdsprachlichen Vorbildung sehr rasch motivierende Fortschritte.

Die Notenbildung erfolgt im Verhältnis 2:1. Zu den großen Leistungsnachweisen zählen 4 Schulaufgaben, in denen alle sprachlichen Fertigkeiten (Leseverstehen, Hörverstehen, schriftlicher und mündlicher Ausdruck, sowie Sprachmittlung) schwerpunktmäßig geprüft werden. Aus diesem Grund ist eine der vier Schulaufgaben eine mündliche Prüfung. Die kleinen Leistungsnachweise werden durch Stegreifaufgaben, Ausfragen, Unterrichtsbeiträgen und kleinen mündlichen Präsentationen erbracht.

 

Spanisch in Q 11 / Q 12

 

In der Oberstufe wird Spanisch mit jeweils drei Wochenstunden unterrichtet. Die SchülerInnen begegnen zunehmend komplexeren Kommunikationssituationen und vertiefen ihre Kenntnisse der spanischen und lateinamerikanischen Kultur, unter anderem anhand von je einem Unterrichtsmodul, in welchem Aspekte aus verschiedensten Bereichen wie z. B. Gesellschaft, Politik, Geschichte, Literatur, Wirtschaft, Film, Musik, Tourismus, Kunst oder auch Naturwissenschaften vertieft werden.

In jedem Kurshalbjahr wird eine Klausur geschrieben (= großer Leistungsnachweis); in der Q 11 sind beide Klausuren schriftlich, in der Q 12 wird die erste Klausur durch eine mündliche Partnerprüfung ersetzt. Auch hier wird auf eine gleichmäßige Verteilung der Fertigkeiten Wert gelegt. Die Berechnung der Endnoten erfolgt im Verhältnis 1:1 (große LN: kleine LN)

Es müssen drei von vier Halbjahresleistungen eingebracht werden, wobei eine weitere HJL getauscht werden kann.

 

Spanische Seminare in der Oberstufe

Im Rahmen des jeweiligen Angebotes ist es möglich, W- oder P-Seminare zu wählen, die thematisch mit der spanischsprachigen Welt in Verbindung stehen. So wird im Schuljahr 2010/11  beispielsweise in Kooperation mit der Fachschaft Englisch das W-Seminar Borderline angeboten, das sich mit den Grenzbeziehungen USA-Mexico in literarisch – politisch – soziokultureller Perspektive befasst. Im Rahmen dieses Seminars können selbstverständlich auch authentische spanische Texte bearbeitet werden, wenn auch die Abfassung der Seminararbeit nicht in spanischer Sprache erfolgen kann.

 

Spanisch im Abitur?

 

Spanisch kann als spätbeginnende Fremdsprache nur als Colloquiumsfach gewählt werden und am FEO nicht in der kombinierten Abiturprüfung (3. Prüfungsfach mit schriftlichem und mündlichem Teil) belegt werden. Neben den sprachlichen Fertigkeiten, die bei den mündlichen Prüfungen im Vordergrund stehen, ist das Spanisch-Colloquium vor allem von Inhalten geprägt.

 

 

externe Sprachzertifikate (DELE)

 

Das Instituto Cervantes München bietet regelmäßige kostenpflichtige Prüfungen im Rahmen des anerkannten DELE (Diploma de espanol como lengua extranjera) an (http://munich.cervantes.es/de/dele_espanol/informacion_diplomas_espanol.htm). SchülerInnen des FEO können nach drei Jahren Spanisch das Nivel Inicial ablegen. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit, an speziellen Vorbereitungskursen des Instituto Cervantes selbst teilzunehmen, sowie u. U. Kurse an Modellschulen im Landkreis zu belegen und dort auch die Prüfung abnehmen zu lassen.