Gesetzliche Grundlage:

§ 36 , GSO für G8

Hinweis Schuljahr 2021/22:

In diesem Jahr ist das Flexijahr für aktuelle 10. Klässler wegen des Wechsels G8 --> G9 nur noch bedingt möglich und zwar in der Form, dass ein Flexirücktritt in die 9. Klasse durchgeführt wird, der nicht zur Höchstausbildungsdauer zählt. Die Befreiung von Stunden und die Fördermaßnahmen sind nicht möglich. 

Grundsätzliches:

  • Das FJ kann nur einmal in Anspruch genommen werden.
  • Das FJ zählt  nicht zur Gesamthöchstausbildungsdauer von 10 Jahren; man kann mit FJ also 11 Jahre am Gymnasium verbringen.
    ABER: 
    Das FJ zählt zur vierjährigen Höchstausbildungsdauer in den Klassen 10 – 12, d.h. bei FJ nach Ende der 10. Klasse ist in 11 und 12 keine Wiederholung mehr möglich, außer bei nichtbestandener Abiturprüfung
  • Beim Besuch des FJs kann der Schüler vom Besuch von bis zu 6 Wochenstunden in Nebenfächern befreit werden. Abweichend davon kann bei FJ in 10 die Befreiung vom Unterricht in Nebenfächern sowie auch vom Unterricht in Kernfächern, wenn diese in der Qualifikationsphase nicht fortgeführt werden, im Umfang von bis zu 8 Wochenstunden erfolgen. Stattdessen sind Angebote der Individuellen Lernzeit (z.B. der Besuch individueller Förderstunden oder  auch das selbstständige Bearbeiten von Aufgaben, die durch den betreuenden Lehrer gestellt werden) verpflichtend.
  • Das FJ wird bei einem Wechsel an die Realschule nicht  zur dortigen Höchstausbildungsdauer von 8 Jahren gezählt (neu seit 2016/17). Allerdings hat das FJ Einfluss auf das Alter und kann daher ggfs. einen späteren Wechsel an eine andere Schulart erschweren.
  • Bei Variante 2 kann ein Wechsel auf eine andere Schulart evtl. auch durch das dann fehlende Jahreszeugnis behindert werden.
  • Ein Eintritt in das FJ ist erst nach Beratung möglich. Zuständig für Fragen des weiteren Schulwegs ist die Beratungslehrerin Frau Annuß, zuständig für die Beratung konkret zum Flexijahr ist Herr Christian Frank.

Zwei Varianten:

Variante 1 (§ 36, (3)):
Wiederholung einer bereits bestandenen Jahrgangsstufe

In 2021/22 nur noch für Schüler der 11. Klasse (G8) möglich.

Variante 2 (§ 36, (2)):
Dehnung einer Jahrgangsstufe auf zwei Schuljahre

In 2021/22 nicht mehr möglich.

 

Voraussetzung:
bestandene 8., 9. oder 10. Klasse
Voraussetzung:
bestandene 7. oder 8.Klasse
Beantragung:
Bis spätestens zwei Wochen nach Ende des ersten Halbjahres der 9., 10. oder 11. Klasse
(11. Klasse nur zum Ende von 11/1)
Beantragung:
Bis spätestens zwei Wochen nach Ende des ersten Halbjahres der 8. oder 9. Klasse
Klassenwechsel:
Bei Beantragung  erfolgt sofort ein Wechsel in eine Klasse der vorhergehenden, bereits bestandenen Jahrgangsstufe.
Klassenwechsel:
Bei Beantragung verbleibt der Schüler bis zum Schuljahresende in seiner aktuellen Klasse. Im folgenden September wechselt er dann in eine neue Klasse der gerade eben besuchten Jahrgangsstufe und absolviert dort die zweite Hälfte der Dehnung. Ein Antrag auf Austritt aus dem FJ ist nicht möglich.
Zeugnisse, Vorrücken:
Über die bei der Wiederholung erzielten Leistungen erhält der Schüler KEIN Jahres-zeugnis, sondern eine schriftliche Information über das Notenbild (§39, (2), Satz 2).
Das Vorrücken am Ende des FJs findet gemäß der bereits erhaltenen Erlaubnis aus dem Vorjahr statt.
Zeugnisse, Vorrücken:
Zum Jahresende des ersten Teils der gedehnten Jahrgangsstufe erhält der Schüler ein weiteres Zwischenzeugnis (§40,(2)). Eine Entscheidung über das Vorrücken wird zu diesem Zeitpunkt nicht getroffen.
Diese findet erst am Ende des zweiten Jahres auf Grundlage aller in beiden Jahren erzielten Leistungen statt. Dann wird auch das Jahreszeugnis über diese Jahrgangsstufe ausgestellt. (§ 39, (2), Satz 1 und § 28, (5))